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LEBENSZYKLUS BRAUCHT PROZESSINNOVATION
inspiriert von erfolgreichen Bauherren

Revitalisierung e80^3

Nominiert für den Lebenszyklus-Award 2016: Revitalisierung e80^3 – Johann-Böhmstrasse, Kapfenberg (STMK)

 

Mit der Sanierung der Wohnhausanlage „Johann Böhm Sanierung 34 / 36“ in Kapfenberg wurde erstmals in Österreich ein Mehrfamilienhaus aus den 1960er Jahren mit einem eigens entwickelten, vorgefertigten Fassadensystem in ein Plus Energie Gebäude umgewandelt. Zusätzlich wurden sämtliche Wohnungen gemäß den neuesten Standards des geförderten Wohnbaues angepasst. Schon der Name – e80^3 – fasst die wesentlichen Zeile des Projektes zusammen: 

 

e80^3 steht für: 

 

  • 80% Energieeffizienz (Reduktion des Energiebedarfs)
  • 80% Anteil erneuerbare Energie am Gesamtverbrauch
  • 80% Reduktion der CO2 Emissionen 

 


Credit: Luttenberger

 

Ein interdisziplinäres Team aus Architekten, Fachplanern, Firmen und universitären Forschungsstellen war an der Entwicklung und Umsetzung beteiligt. Das Forschungsprojekt fand unter der wissenschaftlichen Leitung der AEE INTEC und der architektonischen Gestaltung von Nussmüller Architekten statt. Als Bauherren traten die Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Ennstal und die Stadt Kapfenberg auf. Der Umbau der Wohnanlage ist ein Demonstrationsprojekt aus der Programmlinie „Haus der Zukunft Plus“ mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie, der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft AWS, der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik ÖGUT, sowie vom Land Steiermark und der Stadt Kapfenberg. Von klima:aktiv wurde das Projekt mit Gold zertifiziert – 943 von 1000 Punkten. Johann Böhm gilt als die erste Plusenergiesanierung eines Wohnbaues in Österreich. 

 

Details zum Projekt:

 

Bauherr: Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Ennstal und die Stadt Kapfenberg 

 

Brutto-Grundfläche (BFG):  2.845 m² 

 

Nutzfläche (NF): ca. 2.276 m²

 

Planungsbeginn: 2011

 

Baubeginn: 2012

 

Fertigstellung: 2014

 

Baukosten (Nettoherstellungkosten): rd. 3,4 Mio. Euro

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