NACHHALTIGKEIT BRAUCHT LEBENSZYKLUS.
LEBENSZYKLUS BRAUCHT PROZESSINNOVATION
inspiriert von erfolgreichen Bauherren

Das Jahresprogramm 2020

Aufbauend auf dem in den vergangenen Jahren entwickelten K.O.P.T-Modell hat die IG Lebenszyklus Bau 2019 die Wirkung der Umweltfaktoren Mobilität, Vernetzung und Verknappung auf lebenszyklusorientiertes Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden zum zentralen Thema gemacht. Im Rahmen der Mitglieder- und Interessentenversammlung wurde das Jahresprogramm 2020 vorgestellt und die neuen Mitgliedsunternehmen berichteten, wie sie sich inhaltlich einbringen möchten. In insgesamt neun Arbeitsgruppen werden die Kernthemen des Vereins im kommenden Jahr vorangetrieben. Karl Friedl, Sprecher der IG Lebenszyklus Bau, führte durch den Abend und nahm gleich zu Beginn vorweg: „Das Gebäude ist als Systemgrenze deutlich zu klein, wenn wir was bewegen wollen!“

 

Vorgestellt wurde zudem das geplante Innovationslabor, für welches die IG Lebenszyklus Bau im Rahmen des DBS-Clubs einreicht (Details unten). Wir freuen uns des Weiteren über zahlreiche Unterstützer der Initiative „Gebäudetechniker*Innen braucht das Land“, welche Ende Februar 2020 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung der Politik übergeben wird. Unterstützen Sie die Initiative durch Übersendung Ihres Logos oder/und Unterzeichnung der Petition (Details hier).

 

➤ Arbeitsprogramm 2020 (pdf)

Schwerpunktthemen & Arbeitsgruppen 2020

 

Neben der Weiterentwicklung des K.O.P.T.-Modells (Kultur, Organisation, Prozesse, Technologie) werden 2020 insgesamt neun Arbeitsgruppen an der Übersetzung der bislang durch die IG Lebenszyklus Bau erarbeiteten Inhalte auf das Umfeld des Gebäudes arbeiten. Unter den Schwerpunktthemen Mobilität, Vernetzung & Verknappung wird es folgende Arbeitsgruppen geben:

 

  •  AG Hybrides Projektmanagement (K.O.P.T.-Modell)
  • AG Chancen und Herausforderungen für die Raum- und Infrastrukturentwicklung der Zukunft
  • AG Technische Vernetzung
  • AG Legal Set-Up von lokalen Energienetzen
  • AG Soziale Vernetzung
  • AG Grund & Boden
  • AG Kreislaufwirtschaft
  • AG In-Wertsetzung von Brachliegenschaften
  • AG Klimaneutrale Gebäude

 

Bei Interesse an einer Teilnahme an einer der Arbeitsgruppen, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle: office@ig-lebenszyklus.at

Mitgliederzuwachs 

 

Bislang haben sich bereits zehn weitere Unternehmen entschieden, die IG Lebenszyklus Bau im kommenden Jahr zu unterstützen und sich inhaltlich miteinzubringen. Wir freuen uns folgende Unternehmen als neue Mitglieder begrüßen zu dürfen: Bernegger GmbH, Bundesaltlastensanierungsgesellschaft m.b.H., Drees & Sommer, PHH Rechtsanwälte, UBM Development, Umweltbundesamt, neoom group, BIM SPOT, Ing. Hans Bodner Baugesellschaft mbH & Co KG und Sozialbau AG.

 

Im Rahmen der Mitglieder- und Interessentenveranstaltung stellten sich einige davon mit einem kurzen Statement persönlich vor. 

 

Martin Schuster (Bundesaltlastensanierungsgesellschaft)

„Wenn die Verursacher von Umweltschäden bei durch Schadstoffe verunreinigten Flächen nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden können, führen wir die Sanierungsmaßnahmen durch. Als Experten für Altlastensanierung und Brachflächenrecycling sehen wir viele inhaltliche Überschneidungen mit der neuen Ausrichtung der IG Lebenszyklus Bau.“

 

Brigitte Karigl (Umweltbundesamt)

„Durch Aushubmaterialien sowie Bau-und Abbruchabfälle verantwortet die Bauwirtschaft mehr als zwei Drittel des Abfallaufkommens in Österreich. Daraus ergibt sich ein großer Handlungsbedarf in Sachen Recycling und Kreislaufwirtschaft in der Branche.“

 

Stefan Haslinger (neoom group GmbH)

„Wir interessieren uns vor allem für die Frage, wie man Energie intelligent verteilt und bieten darauf eine kundenfreundliche Antwort mit einer intelligenten Kombination aus Soft- und Hardware: Mit unserem IoE (Internet of Energy) Gateway schaffen wir eine offene, herstellerunabhängige Energieplattform und verbinden beliebig viele Geräte, unabhängig vom Standort, miteinander. Dabei wird sehr oft auch Energie aus PV-Anlagen mit unseren skalierbaren Stromspeichern für Zeiten ohne Sonne genutzt und zu einem virtuellen Kraftwerk verbunden.“

 

Gerald Beck (UBM Development)

„Wie lange wollen wir noch endliche Ressourcen verbrauchen? Wenn wir diese Frage angehen wollen, spielen Grund und Boden eine große Rolle. Es ist uns schon lange ein Anliegen, unsere Produkte im Hotel-, Büro- und Wohnbau so nachhaltig wie möglich gestalten, daher möchten wir bei diesem wichtigen Thema unseren Beitrag leisten.“

 

Annika Wolf (PHH Rechtsanwälte)

„Als Rechtsanwältin habe ich über Jahre unterschiedlichste lebenszyklusorientierte Projekte betreut. Dieser Ansatz macht nicht nur aus gesellschaftlicher Perspektive Sinn, sondern nützt den einzelnen Stakeholdern wie Ausführende, Betrieb, Investoren und Banken bei der Risikominimierung.“

 

Marc Guido Höhne (Drees & Sommer)

„Unser Unternehmen begleitet ganzheitlich private und öffentliche Bauherren in allen Phasen der Entstehung einer Immobilie, angefangen von der ersten Idee bis in den Betrieb. Wir fühlen uns vor diesem Hintergrund bei der IG Lebenszyklus besonders zuhause: Mit großen Überschneidungen in Sachen Mindset und Herangehensweise freuen wir uns, vor allem beim Thema hybrides Projektmanagement zusammenzuarbeiten und neue Denkweisen zu begründen.“

 

Helmut Lugmayr (Bernegger GmbH)

„Wir sind in den Bereichen Rohstoffindustrie, Bauwirtschaft und Umwelttechnik tätig und sehen bei der IG Lebenszyklus Bau viele Anknüpfungspunkte, vor allem im Bereich Brachflächenrecycling.“

Innovationslabor: Digitales Planen, Bauen und Betreiben

 

Das im Rahmen des DBS-Clubs geplante Innovationslabor will BIM-basierte Innovationsvorhaben aus Planung, Errichtung, Betrieb und Rückbau sowie Smarte Technologien und die zugehörigen Prozesse, Modelle, Tools etc. unabhängig im Echtbetrieb oder in echtbetriebsnahen Situationen praktisch erproben und weiterentwickeln. Ziel ist der Nachweis der durchgängigen digitalen Prozesskette im Bauwesen anhand konkreter BIM basierter Bauprojekte, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen durch einen umfassenden Innovationsprozess für Digitale Lösungen im Bausektor sowie der Abbau von Barrieren zwischen Branchen und Gewerken und Erleichterung des Zugangs zu Expertise durch aktiven Wissens- und Erfahrungsaustausch.

 

Bei Zuschlag durch die Förderstelle wird im Rahmen des Innovationslabors eine eigene Betreibergesellschaft den Aufbau und die Bereitstellung von realen Entwicklungs- und Demonstrationsumgebungen vorantreiben und durchführen. Die Einreichung für den Antrag zum Innovationslabor erfolgt über die IG Lebenszyklus Bau.

 

Alle Details hier herunterladen (pdf)

 

 

Termine 2020

 

1. Mitglieder- und Interessentenversammlung

2., Praterstraße 1 / Space 28

4. Juni 2020, 17:00-19:00 Uhr

jetzt anmelden!

 

10. Kongress der IG Lebenszyklus Bau

Ort offen

20. Oktober 2020, ab 12.00 Uhr

 

2. Mitglieder- und Interessentenversammlung

2., Praterstraße 1 / Space 28

10. Dezember 2020, 17:00-19:00 Uhr

jetzt anmelden!

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